Rund 350.000 Euro aus dem Entschädigungsfond für die Instandsetzung der Bergkirche
Kunstminister Markus Blume gibt Fördermittel für Sanierung des Oberpfälzer Baudenkmals bekannt: „Die Bergkirche Maria Hilf ist der Blickfang des unteren Vilstals und seit Generationen ein Orientierungspunkt für Einheimische, Wallfahrer und Besucher. Ihre besondere Lage macht sie zum Wahrzeichen, ihre Geschichte zum Schatz.“
MÜNCHEN. „Ich freue mich, dass wir den Erhalt der ehemaligen katholischen Wallfahrtskapelle Maria Hilf, jetzt Friedhofskapelle, in Rohrbach mit 349.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützen können“. Das gab Kunstminister Markus Blume bei der Übergabe der Förderzusage in München bekannt. „Über dem Vilstal wacht seit Jahrhunderten ein Wahrzeichen aus Stein – und ein Stück bayerischer Geschichte. Die Bergkirche Maria Hilf ist der Blickfang des unteren Vilstals und seit Generationen ein Orientierungspunkt für Einheimische, Wallfahrer und Besucher. Ihre besondere Lage macht sie zum Wahrzeichen, ihre Geschichte zum Schatz. Dass in ihrem Kern noch die letzten baulichen Zeugnisse der mittelalterlichen Burgkapelle der ehemaligen Burg Rohrbach erhalten sind, verleiht ihr eine außergewöhnliche historische Bedeutung. Ich freue mich, dass wir mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds dazu beitragen, diesen besonderen Ort Oberpfälzer Heimatgeschichte zu bewahren“, so Blume bei der Übergabe der Förderzusage.
Markus Blume (M.) mit (v.l.n.r.) Tobias Gotthardt, MdL, Rudolf Maldoner,
Mitglied der Kirchenverwaltung und Beisitzer im Förderverein, Dr. Simon Riedl,
stell. Vorsitzender des Fördervereins, Dr. Sujan Kumar Davanesan Maria Rose, Pfarrvikar,
Dr. Francis Foeckler, Vorsitzender des Fördervereins
sowie Patrick Grossmann, MdL, bei der Übergabe der Förderzusage in München. © Axel König/StMWK
Die Schwerpunkte der Sanierung liegen auf einer Instandsetzung des Mauerwerks und der Dachkonstruktion sowie auf restauratorischen Maßnahmen an den Wandoberflächen und der historischen Ausstattung der Kirche. Eigentümer des Baudenkmals ist die Kath. Kirchenstiftung Rohrbach. Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen. Den Bewilligungsbescheid erlässt das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, mit dem die Maßnahme abgestimmt ist. Die Maßnahme wird durch das Landesamt für Denkmalpflege auch fachlich begleitet.
(Pressemitteilung des Bayrischen Saatsministeriums für Wissenschaft und Kunst)